Mit Kopf, Herz und Hand
leben und lernen
Zuhören und Ernstnehmen sind für das Arbeiten und Gestalten im erzieherischen Alltag Grundvoraussetzungen. Selbstverständlich stehen dabei das Kind und seine Ziele immer im Brennpunkt allen Tuns.
Lösungsorientierte Denk- und Handlungsmodelle in einem strukturierten Raum mit festem Rahmen bilden die Leitlinien für die anspruchsvolle Erziehungsarbeit und Förderplanung. Trotz negativer Erfahrungen spüren Kinder, was möglich ist. Herausforderung und Auftrag im Schulheim St. Johann sind es, sich mit allen Sinnen und Kräften am Gelingen zu orientieren, die kleinen Schritte zu festigen und Erreichtes zu würdigen!
- Im Schulheim St. Johann gehen alle davon aus, dass das Kind letztlich eine positive Veränderung möchte und dafür verbindliche Zielsetzungen zur Orientierung braucht.
- Alle Mitarbeitenden im Schulheim St. Johann haben den Auftrag, das Kind umfassend und zielorientiert zu fördern.
- Für die Kinder ist der Aufenthalt im Schulheim St. Johann eine vorübergehende und zeitlich beschränkte Phase.
- Schule und schulfreie Zeit verbringen die Kinder in altersgemischten, gleichwertig betreuten und interdisziplinär geführten pädagogischen Teichgruppen; die einen leben in Tagesgruppen, die anderen im Wocheninternat.
- Für das leibliche Wohl, für gepflegte Räume und eine kindergerechte Umgebung sowie für die gesamten administrativen Abläufe und Arbeiten ist ein professionelles Team im Einsatz.
- Eltern und das Teichteam (Pädagogen, Sozialpädagogen, Therapeuten) unterstützen und begleiten gemeinsam jedes Kind.
- Die Eltern erklären sich mit den Rahmenbedingungen (Aufnahmevereinbarung und Regeln des Hauses) einverstanden. Sie unterstützen ihr Kind und die Mitarbeitenden auf dem Weg hin zu den Zielen.
So kommen Kinder und Jugendliche
im Schulheim St. Johann
Schritt für Schritt weiter
von Marianne und Kaspar Baeschlin
ZLB Zentrum für lösungsorientierte
Beratung, Winterthur
«Wir gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche – Lernende – ihrem Leben einen positiven Sinn geben wollen und die nötigen Ressourcen dazu vorhanden sind. Da die Kinder auf ihrem bisherigen Weg beträcht - lichen Miss erfolg und manche Frustrationen erlebt haben, ist es für sie von grosser Bedeutung, dass wir mit ihnen Ressourcen entdecken und Erfolgserlebnisse schaffen.
Die gemeinsame Aufgabe von Pädagogen, Therapeuten und Eltern besteht darin, mit den Kindern Situationen zu gestalten, in denen sie sich als kompetent und erfolgreich erleben. Das ermöglicht ihnen Schritt für Schritt eine positivere Sicht von sich selbst und ihrer Zukunft.»

